8.März, feministischer Streik, Streik

03.Februar: Feministisch Streiken. Diskussionsveranstaltung mit Yanira Wolf.

03. Februar, 19:00 Uhr

Gewerkschaftlich und autonom organisierte Frauen und FLINTA* (die Abkürzung steht für Frauen, Lesben, Inter-, Non-binary, Trans und Agender Personen) laden ein zur Diskussion mit Yanira Wolf, Feministin und ver.di-Sekretärin in Berlin.

Es geht um die Entwicklung solidarischer feministischer Perspektiven von sozialen Bewegungen und Gewerkschaften rund um den 8.März und die anstehende Tarifrunde im Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste im Frühjahr.

Wir haben die ver.di-Sekretärin Yanira Wolf zur Veranstaltung eingeladen, weil sie die Broschüre Streikpraxis der Rosa Luxemburg Stiftung zu feministischen Streiks herausgegeben hat, wo Aktive aus Gewerkschaften und Bewegung zu Wort kommen. Außerdem ist sie aktiv in der bundesweiten Frauen*streikkoordinierung ist.
Die Broschüre gibt es zum Download und zur kostenfreien Bestellung:
https://www.rosalux.de/publikation/id/44359/streikpraxis

Im Vorfeld des 8.März wollen wir mit Yanira Wolf diskutieren:

  • Was bedeutet „feministisch streiken“? Darüber wird in vielen Staaten nicht nur diskutiert, sondern das wird teilweise auch bereits praktiziert. Aber was genau kann ein feministischer Streik in der BRD sein? Wie kann dabei eine Zusammenarbeit zwischen autonomen feministischen Gruppen und Gewerkschaften aussehen? Welche erfolgreichen Vorbilder und Beispiele einer solchen Zusammenarbeit gibt es hierzu bundesweit?
  • Wie sind bezahlte und unbezahlte Arbeiten – und ihr Bestreiken – miteinander verknüpft?
  • Welche Bedeutung hat die aktuelle Tarifrunde in den Sozial- und Erziehungsdiensten für feministische Kämpfe? (Wie) können Arbeitskämpfe in Care-Berufen (d.h. Kitas, Sozialarbeit, Krankenhäuser, Altersheime) die herrschende Geschlechterordnung infrage stellen? Welche besonderen Probleme stellen sich bei der Mobilisierung und Interessendurchsetzung?
  • Können wir einen großen, breiten feministischen Streik organisieren, der wirklich einen gesellschaftlichen Druck erzeugt, damit sich die Geschlechterverhältnisse, Arbeits- und Lebensverhältnisse radikal ändern? Welche Schritte sind dazu notwendig? Wie sollten wir uns organisieren und wie kommen wir zu konkreter Zusammenarbeit und einer übergreifenden feministischen Praxis aus Gewerkschaften und Bewegungen?

Zoom-Veranstaltung am 3.2.2022 um 19.00 Uhr

https://fau.zoom.us/j/66954239973?pwd=MFVvZUN1WkZ1L2hPciticWh0REdzdz09
Meeting-ID: 669 5423 9973 | Kenncode: 065373
Einfach den link anklicken oder: Bitte anmelden unter joana.terborg@verdi.de, dann bekommst Du den Link geschickt

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